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30.11.2021

Aktuelle Trends im Treasury und Nachhaltigkeit in der Lieferkette

On-Stage Interview von Armin Häberle, Mitglied der Geschäftsleitung von F.A.Z. Business Media mit Markus Rupprecht, CEO von Traxpay, auf der diesjährigen Structured FINANCE. Die treibenden Trends im Treasury, Nachhaltigkeit in der Lieferkette und Cash Management in herausfordernden Marktumfeldern.

Armin Häberle: Was waren die treibenden Trends im Treasury in den vergangenen eineinhalb Jahren?

Markus Rupprecht: Als CEO von Traxpay bin ich im Spezialsegment Supply-Chain-Finanzierung unterwegs. Treasury ist natürlich viel mehr als SCF. Dennoch sehe ich, dass die Corporates immer weniger Bankenprogramme nutzen, weil viele Kunden nicht mehr nur auf eine Bank setzen wollen. Keineswegs, weil sie Probleme mit der Bank haben, sondern weil sie so auch die Chance haben, einmal die Bank wechseln zu können. Deshalb gehen viele der Kunden auch nicht zu Bankplattformen, sondern zu neutralen Plattformen wie Traxpay. Zudem sehen wir, dass das Thema ESG immer wichtiger wird. In der Bevölkerung ist das Bewusstsein gewachsen, dass wir hier etwas tun müssen. In den anderen Bereichen des Treasury ist es schon seit einiger Zeit angekommen. Im Supply Chain Financing liegen aber die größten Hebel. Es wäre großartig, wenn mehr und mehr Unternehmer dafür sorgen könnten, dass ihre Lieferanten ESG-konform arbeiten. Das ist ein Mega-Trend im Treasury für die kommenden Jahre.

Häberle: Wie kann ESG auch in der Lieferkette über eine Plattform abgebildet werden?

Rupprecht: Die große Frage ist, wie man seine Lieferanten ESG-fähig macht. Da hat man zum einen die Möglichkeit vorzugeben, dass man nur nachhaltige Supplier listet. Das ist aber kontraproduktiv. Wir kennen das von der Erziehung unserer Kinder. Belohnen ist viel besser als bestrafen.

Das ist auch der Grund, warum uns zum Beispiel EcoVadis mag und Tanja Reilly gesagt hat: „Traxpay schafft Anreize.“ Mit Anreizen kann man die Lieferanten auf den Nachhaltigkeits-Weg bringen. Denn nicht jeder kann auf Anhieb ESG-fähig sein.

Häberle: Stichwort Cash Management. Traxpay ist eine Plattform, ein klassisches Start-up. Wie organisieren Sie Ihr Cash Management?

Rupprecht: Wir haben ein paar Family Offices, die sehr eng hinter uns stehen und an das glauben, was wir tun. Auch die Deutsche Bank ist nun mit einem kleinen Anteil an Traxpay beteiligt und hat somit ein großes Interesse daran, dass wir weiterhin erfolgreich sind. Ich denke daher, dass wir uns nicht beklagen können und uns auf absehbare Zeit keine Sorgen um Liquidität machen müssen.

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Portrait Birgit Hass | Traxpay
  • Birgit Hass
  • Head of Marketing and Communications
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