Daten sind das neue Öl im B2B-Banking

Die folgenden Auszüge stammen aus dem Artikel „Data is the New Oil in B2B Banking“ von Markus Rupprecht, Gründer/CEO von Traxpay(einschließlich redaktioneller Kommentare). Er erschien in dem kürzlich von der Internationalen Handelskammer (ICC) veröffentlichten Bericht mit dem Titel „Rethinking Trade & Finance: An ICC Private Sector Perspective“.

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„FinTechs wurde oft die Disintermediation von Banken angelastet. Vor 18 Jahren begann PayPal, damals ein Markteinsteiger, die Finanzdienstleistungsbranche durcheinander zu wirbeln und eroberte schließlich einen sehr großen Anteil am B2C-Zahlungsverkehr. Es war ein enormer Erfolg. Inzwischen gibt es weitere B2C-Zahlungsanbieter, die die Banken in diesem Bereich herausfordern. Zwar dominieren Banken andere B2C-Segmente wie Immobilienfinanzierung, Altersvorsorge und Anlagestrategien für Privatkunden. Doch sie müssen sich nun den Bedrohungen stellen, die sich auf dem Markt für B2B-Transaktionen für sie abzeichnen – einem globalen Markt, dessen Wert auf mehr als 300 Billionen US-Dollar jährlich geschätzt wird.“

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„Die Banken, die den richtigen Partner finden, werden in der Lage sein, die größten Einnahmequellen des 21. Jahrhunderts zu erschließen.“

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„Die Nachfrage nach integrierten und innovativen Finanzprodukten im B2B-Markt steigt stetig. Unternehmen sind auf der Suche nach Komfort und Flexibilität, automatisierter Transaktionsverarbeitung und optimiertem Working Capital. Sie brauchen schlanke Prozesse, um im Zeitalter des internationalen Handels, der komplexer, wettbewerbsfähiger und kostspieliger geworden ist, erfolgreich zu sein.“

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„Eines der bedeutendsten Probleme ist nach wie vor die Abstimmung in der Kreditoren- und Debitorenbuchhaltung. Solange die Fakturierung nicht einem vollautomatischen Prozess zugeordnet werden kann, ist es sehr schwierig, sie flexibel und ad hoc zu refinanzieren. Es wird allgemein angenommen, dass die durchschnittliche Rechnung im B2B-Bereich einen Wert von 10.000 Euro hat. Ein Zahlungsziel von 60 Tagen bei 3 % würde 50 Euro Zinsen bringen. Da die meisten Studien über Abstimmungen auf höheren Renditen basieren, ist eine einmalige Refinanzierung wenig sinnvoll.“

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2018-03-19T02:30:08+00:00