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25.03.2022

Green FINANCE: Key Takeaways der Digitalkonferenz für grüne Finanzierung

HIGHLIGHT DES EVENTS: SUPPLY CHAIN FINANCE GOES GREEN! MIT TRAXPAY, ADVA, NORD/LB, ECOVADIS

Grüne Finanzierungen liegen weiterhin im Trend, und auch Unternehmen, die an diesem Markt (noch) nicht aktiv sind, kommen am Thema ESG längst nicht mehr vorbei. Dafür sorgen Regulatorik, Banken, Investoren sowie die eigenen Mitarbeiter. Der Informationsbedarf ist deshalb immens. Am größten ist der Impact in der Lieferkette.

Nachhaltigkeit zieht auch in die Lieferketten ein. Unternehmen, die auf nachhaltige Supply Chain Finance setzen, winken stabilere Lieferketten und sogar Kosteneinsparungen, den Lieferanten bessere Finanzierungsbedingungen. Doch noch gibt es nur ganz wenige Good-Practice-Beispiele. Das Traxpay-Highlight der Green FINANCE am 22. März war der Workshop „Supply Chain Finance goes green“, in dem die Umsetzung eines SSCF-Programms auf einer Plattform mit ersten Eindrücken aus der Praxis beurteilt wurde.

Moderiert wurde der Workshop von Jakob Eich, Redakteur bei FINANCE. Gastgeberin war Kate Pohl,
Head of Banking and Coporate Sales bei Traxpay. Die Panelisten haben das Thema aus den Perspektiven der Nachhaltigkeit, des Treasury und der Bank beurteilt:

Die Nachhaltigkeitsexpertin Tanja Reilly, Business Development Manager DACH, EcoVadis, Treasurer Steven Williams, Director Treasury & Investor Relations, ADVA sowie Jens Döring, Spezialist Working Capital Finanzierung, NORD/LB schilderten ihre Praxiserfahrungen.

Für Steven Williams liegen die Vorteile eines SSCF-Programms auf der Hand: Als Treasurer kann er die überschüssige Liquidität einsetzen, Negativzinsen vermeiden, Lieferanten stabilisieren und einen positiven Beitrag zur Profitabilität des im SDAX-notierten Unternehmen leisten. Aber: Sein größtes Kriterium für die Auswahl der richtigen Plattform war, dass eine ganzheitliche Lösung zur Lieferkettenfinanzierung neben Dynamic Discounting (wo eigene Liquidität eingesetzt wird) auch Reverse Factoring (wo eine Bank die Finanzierung übernimmt) umfassen soll. Vor allem hier, aber auch beim gemeinsamen Onboarding der Lieferanten, konnte die bankoffene Plattform Traxpay mit ihren Stärken punkten.

„Traxpay besticht durch Flexibilität, gerade wenn sich Zielsetzungen ändern. Die Frage, ob eigene Liquidität oder Fremdliquidität genutzt werden soll, ist ein elementarer Faktor bei der Auswahl der Plattform“, so Jens Döring. „Als langfristiger Partner stehen wir bei der NORD/LB für Finanzierungssicherheit, beschleunigen die Digitalisierung der Prozesse und erhöhen die Transparenz.“

Auch die spontane Live-Zuschauerbefragung hat spannende Ergebnisse geliefert:

LIVE UMFRAGE DER GREEN FINANCE – Was sind die größten Herausforderungen bei der Nachhaltigkeitsstrategie in der Lieferkette?

„Nachhaltigkeit ist sehr weit gefasst. Je nach Branchenumfeld gibt es eklatante Unterschiede. Wichtig ist eine interne und vor allem abteilungsübergreifende Klärung. Wir müssen raus aus dem Silodenken“, kommentierte Tanja Reilly die Ergebnisse.

Ein weiterer spannender Programmpunkt auf der Green FINANCE war die Diskussionsrunde „Der Run auf die ESG-Daten: Herausforderung für die Finanzabteilung“.

Investoren, Banken und selbst die eigenen Mitarbeiter wünschen immer mehr Informationen rund um die Nachhaltigkeitsbilanz eines Unternehmens. Zusätzlicher Treiber ist der Regulator, der deutlich mehr Transparenz einfordert. Für Finanzabteilungen ist das Herausforderung und Chance zugleich. In dieser Runde wurde über die Ergebnisse der aktuellen Green-Finance-Studie von LBBW und FINANCE diskutiert. Die Studienergebnisse zeigen, dass Nachhaltigkeit und Green Finance nach wie vor Prioritäten in den Unternehmen sind: In der Studie haben 94% der befragten Unternehmensentscheider angegeben, dass ihnen eine nachhaltige Unternehmensführung (sehr) wichtig ist – ESG ist also nicht mehr wegzudenken aus der Unternehmensführung und der Stellenwert von Nachhaltigkeit wird sich weiter stark erhöhen. 70% der befragten Finanzentscheider haben sich mit dem Thema nachhaltige Finanzierung auseinandergesetzt und es gibt hier deutliche Zuwächse. Die Unternehmen entwickeln Nachhaltigkeit nicht nur aus Eigeninteresse, sondern auch die Stakeholder fragen Nachhaltigkeit nach.

Um das Informationsbedürfnis zu befriedigen sind verlässliche Daten gefragt: Gut die Hälfte der befragten Finanzentscheider hat bestätigt, dass im Unternehmen systematisch Nachhaltigkeitskennzahlen erhoben werden. 83% geben auch an, dass es sehr schwer ist, diese Datentransparenz zu erzeugen.

Die Herausforderungen dabei bestätigt die Live-Umfrage von Traxpay:

  • Einheitliche Standards
  • Vergleichbarkeit
  • Kennzahlen definieren
  • Berichtsform
  • Solidaritätsnachweis für Kennzahlen
  • Höre Kosten im Vergleich zu internationalen Konkurrenz
  • Einbeziehung der Lieferketten
  • Messbarkeit
  • Wiederholbare Datenbasis
  • Regelmäßiges Reporting
  • Einbeziehung der Lieferkette
  • Ein Großteil der Unternehmen hat schon lange eine intrinsische Motivation sich mit dem Thema ESG auseinanderzusetzen.

Haben Sie Fragen?

Portrait Birgit Hass | Traxpay
  • Birgit Hass
  • Head of Marketing and Communications
  • +49 69 597 72 15 34
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